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Kunstaktion gescheitert

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Der Künstler Volker-Johannes Trieb musste am Freitag seine Kunstaktion vor dem Reichstagsbau in Berlin abbrechen. Am 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs hatte er einen Eichenstamm auf der Wiese vor dem Bundestag abgelegt. Nach 5 Stunden beendete das Grünflächenamt die Aktion. Der Stamm, der eigentlich vier Jahre am Ort hätte bleiben sollen, wurde abtransportiert.

Das Holz stamme von einem Schlachtfeld in Hirtzbach im Elsass und enthalte noch Splitter von damaligen Granaten, berichtete ein Mitarbeiter des Künstlers. Darin eingelassen sei ein Zitat von Remarque: »Und langsam häufen sich auf dem Feld die Toten.« Mit der Installation habe der Künstler angesichts der Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine an die Friedensbotschaft des weltbekannten Buches»Im Westen nichts Neues« erinnern wollen. epd/nd

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