Werbung

Lichtblick für Theater und Orchester

Besucherzuwachs bei TOG Neubrandenburg/Neustrelitz

  • Von Winfried Wagner, Neustrelitz
  • Lesedauer: 2 Min.

Die Theater- und Orchester GmbH (TOG) Neubrandenburg/Neustrelitz im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns hat trotz personeller Turbulenzen in der Spielzeit 2013/14 rund ein Fünftel mehr Besucher gezählt. Wie eine TOG-Sprecherin sagte, kamen zu den Aufführungen insgesamt 126 500 Gäste. Das seien 19 000 mehr als in der Vorjahresspielzeit mit rund 107 000 Zuschauern.

Alle Sparten - Philharmonie, Schauspiel, Musiktheater und Tanzkompanie - haben demnach zugelegt. Mit mehr als 14 000 Besuchern hatten auch die Operettenfestspiele am Neustrelitzer Schlossgarten mit dem »Graf von Luxemburg«, die vor einer Woche zu Ende gingen, einen Gästezuwachs von mehr als zehn Prozent. Insgesamt habe die Spielzeit damit das beste Ergebnis seit 2009, erklärte die Theatersprecherin.

Der höchste Anteil entfalle mit rund 40 000 Zuschauern auf die Konzerte der Neubrandenburger Philharmonie, sagte die Sprecherin. Rund 34 000 Gäste kamen in 301 Vorstellungen des Schauspiels, das vom Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, Wolfgang Bordel, als Schauspielchef mitverantwortet wird. Das seien 8500 Gäste mehr als in der Spielzeit davor. Mit rund 30 000 Gästen hatte das Musiktheater in 90 Vorstellungen eine enorm gute Auslastung.

Die GmbH mit rund 250 Mitarbeitern der Neubrandenburger Philharmonie, den Theatern sowie der Tanzkompanie gehört mit Schwerin, Rostock und Greifswald/Stralsund zu den vier großen Theaterstandorten in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hatte zuletzt durch Personalwechsel und Streit um den Verbleib von Generalmusikdirektor Stefan Malzew für Aufsehen gesorgt. Gesellschafter sind der Landkreis und die Städte Neustrelitz und Neubrandenburg. Die GmbH und Stralsund/Greifswald sollen laut Kultusministerium enger zusammenarbeiten. In Zuge der Theaterreform wird nun der Abbau von zwei der drei Sparten in Neustrelitz und damit von rund 70 Stellen befürchtet. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln