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Geschäftsführer von Schloss Reinhardsbrunn angeklagt

Erfurt. Die Erfurter Staatsanwaltschaft hat den Geschäftsführer des vom Verfall bedrohten Schlosses Reinhardsbrunn wegen Untreue und Computerbetruges angeklagt. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, soll der 62-Jährige 2009 unter anderem sittenwidrige Abfindungsansprüche für den Fall seines Ausscheidens vereinbart haben. Dabei soll er gewusst haben, dass ein Anspruch in Höhe von fünf Millionen Euro nicht gerechtfertigt und nicht erfüllbar war. Thüringen prüft für die 1827 erbaute Schlossanlage wegen des Verfalls ein Enteignungsverfahren. dpa/nd

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