Kein BER-Generalplaner in Sicht

Neues Personalproblem beim Flughafen - Grüne befürchten weitere Verzögerungen

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf der Suche nach einem Generalplaner ist der Flughafen bisher erfolglos. Und für das Nordpier wurde ein falsches Notstromaggregat geliefert.

Gestern trat Jörg Marks seinen neuen Job bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) an. Der bisherige Siemens-Manager soll als Technikchef vor allem die Entrauchungsanlage des Pannenflughafens BER funktionsfähig machen. Eine Aufgabe, an der sich bereits seine drei Vorgänger die Zähne ausgebissen haben. Manfred Körtgen wurde gefeuert, Horst Amann degradiert und Jochen Großmann wegen Korruptionsverdachts entlassen.

Und gleich der Einstieg von Marks stand unter keinem guten Stern: Einen Tag vor seinem Arbeitsbeginn stoppte die FBB die europaweite Ausschreibung für die Generalplanung der restlichen Arbeiten am BER-Terminal. Es handelte sich um einen Planungsauftrag im Volumen von 32,6 Millionen Euro. Der Generalplaner soll alle Bauarbeiten bei der Fertigstellung des Fluggast-Terminals planen und koordinieren. Dem Vernehmen nach habe es Interessenten gegeben, die aber keine rentablen Angebote abgeliefert hätten. Laut Flughafen...


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