Das Netz - Gebärmutter für Menschen

Die digitale Revolution hält Einzug in die Literatur: Statt Euphorie herrscht jedoch zumeist Skepsis

  • Von Björn Hayer
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Als der amerikanische Medientheoretiker Marshall McLuhan bereits 1962 vom globalen Dorf sprach, mochte das manch ein Zeitgenosse noch für Science-Fiction-Humbug gehalten haben. Heute ist diese Vision im weltweiten Kommunikationsnetz Realität geworden. Jeder kann mit jedem chatten, daddeln, anstupsen. Gigantische Datenmengen sind per Mausklick verschiebbar, alle Hürden, ob geografischer oder politischer Natur, sind im virtuellen Raum gefallen. Und auch die Utopie der frühen Internetutopisten von einer möglichen Menschheitsgesellschaft scheint greifbar. Als die »Revolutionen« in den arabischen Staaten 2011 vor allem über das öffentliche Netzwerk organisiert wurden, sprachen Kommentatoren euphorisch vom World Wide Web als dem Demokratisierungsmotor schlechthin. Die sozialen Netzwerke Facebook & Co. wurden zur Stimme der Entrechteten und Rebellen. Freiheit und Transparenz sind dabei zu den glanzvollen Insignien der neuen Medientechn...

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