Ein Nein soll reichen

Verbände fordern, dass jede sexuelle Handlung gegen den Willen einer Person strafbar ist

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nur jede achte angezeigte Vergewaltigung endet mit einem Schuldspruch. Das Strafrecht wird den Realitäten nicht gerecht, kritisieren Organisationen und fordern Änderungen an der geplanten Reform.

Eine Frau kann »Nein« sagen, ihren Körper steif machen und weinen, wenn sie ein Mann zu sexuellen Handlungen zwingt. So lange er nicht explizit Gewalt anwendet oder ihr mit »Gefahr für Leib und Leben« droht, liegt nach geltendem Recht keine Vergewaltigung vor. Gewissenlosigkeit oder moralische Verwerflichkeit durchaus, wie Gerichte regelmäßig feststellen, aber nichts Strafbares. Anlässlich des Inkrafttretens einer neuen Europakonvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen am 1. August fordern Frauenorganisationen die Bundesregierung deshalb auf, die Strafbarkeit von Vergewaltigungen auszuweiten. Jede sexuelle Handlung gegen das Einverständnis der Betroffenen müsse nach dieser Übereinkunft Konsequenzen haben.

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 8000 Vergewaltigungen angezeigt. Experten gehen davon aus, dass dies nur der kleinste Teil der sexuellen Übergriffe ist. Die Mehrzahl der Betroffenen gehe gar nicht erst zur Polizei...

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