Friedensbotschaft vom Todesberg

Bundespräsident Gauck und Frankreichs Staatschef Hollande erinnern am Hartmannsweilerkopf im Elsass an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren

  • Von Christine Longin, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Hartmannsweiler, wo 30 000 deutsche und französische Soldaten starben, legten Bundespräsident Gauck und sein französischer Kollege Hollande den Grundstein einer Gedenkstätte.

Hartmannsweiler. Ein idyllisches Gebiet im Elsass: kleine Häuser mit Geranien, Gaststätten mit Flammkuchen und Jogger, die am Sonntagmorgen durch die Wälder laufen. Das Bild passt so gar nicht zu dem Brief, aus dem Bundespräsident Joachim Gauck zitiert: »Hier mussten die bösen Menschen zwieträchtig einander Tod und Verderben bereiten«, schreibt ein Soldat 1915 zu den Kämpfen am Hartmannsweilerkopf in den Südvogesen.

Als »Menschenfresserberg« gilt die 956 Meter hohe Erhebung, wo rund 30 000 deutsche und französische Soldaten im Ersten Weltkrieg in einem erbitterten Stellungskrieg starben. Gauck und der französische Präsident François Hollande erinnerten dort am Sonntag an den hundertsten Jahrestag der Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich.

»Hier, in einer der schönsten Landschaften, die man sich vorstellen kann, hier, im alten Herzland Europas, hier hat Europa verraten, was seine Werte, seine Kultur, seine Zivilisati...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 606 Wörter (4053 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.