Werbung

Doppelter Regierungssitz immer teurer

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der doppelte Dienstsitz in Berlin und Bonn hat den Steuerzahler in den vergangenen 15 Jahren rund 350 Millionen Euro gekostet. Allein für leer stehende Liegenschaften in Berlin, die für Bundesbehörden in Frage kämen, gebe der Bund jährlich 2,8 Millionen Euro aus, berichtete die »Welt am Sonntag« unter Berufung auf eine von ihr in Auftrag gegebene Berechnung des Bunds der Steuerzahler. In Bonn wiederum werden an Mietzahlungen für die obersten Bundesbehörden 6,7 Millionen Euro jährlich fällig.

1999 war die Bundesregierung von Berlin nach Bonn umgezogen. Weil aber sechs Ministerien Bonn als ersten Dienstsitz behielten, werden fast 40 Prozent der Regierungsmitarbeiter noch immer am Rhein beschäftigt.

Ministerpräsidenten der neuen Länder forderten nun auch im Hinblick auf die unnötigen Kosten einen Komplettumzug. Dieser sei »überfällig«, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) der Zeitung. Zudem hätten die Menschen Berlin längst als Hauptstadt angenommen. »Der Komplettumzug erhöht nicht nur Effizienz und Effektivität, sondern ist auch ein wichtiger Schritt zur Vollendung der Einheit Deutschlands.« Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) forderte Bundestag und Bundesregierung zu einer Diskussion darüber auf, ob nicht eine Zusammenführung aller Ministerien in der Hauptstadt zweckmäßiger sei. Die Haushaltsausschuss-Vorsitzende Gesine Lötzsch (LINKE) forderte: »Die kostspielige Teilung der Regierung auf zwei Standorte muss endlich beendet werden.« AFP, dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen