«Kalifat» blickt auch nach Libanon

Islamistische Kampfverbände suchen sich neue Versorgungsrouten

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Krieg der Islamisten in Nahost zieht weitere Kreise. Bei Kämpfen zwischen der libanesischen Armee und dschihadistischen Rebellen an der Grenze zu Syrien sind bisher 14 Soldaten gestorben.

Bei einem Angriff der Nusra-Front und anderer Kampfverbände auf die libanesische Grenzstadt Arsal sind seit dem Wochenende mindestens 14 Soldaten und sechs Zivilisten getötet worden. Die Kämpfe dauerten auch am Montag an. Der libanesische Armeechef General Jean Kahwagi sprach in einer Pressekonferenz am Sonntag von einer «gewaltigen Bedrohung durch die Takfiri-Bewegung», die ganz Libanon betreffe. Ähnlich ausgerichtete Gruppen könnten die Kämpfe in Arsal zum Anlass nehmen, ebenfalls Angriffe auf die libanesische Armee zu beginnen.

Die Takfiri-Bewegung zeichnet sich durch ein rückwärtsgewandtes, dogmatisches Islamverständnis aus. Andersgläubige, auch Muslime, werden als «Ungläubige» verfolgt und können getötet werden. Zu der Bewegung der Takfiri gehören sowohl die Nusra-Front als auch der «Islamische Staat»«(IS).

IS und Nusra-Front liefern sich in der Region einen blutigen Konkurrenzkampf um die Errichtung eines »Islamisc...

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