Nicolas Šustr 05.08.2014 / Brandenburg

Feiern, bis das Ordnungsamt kommt

Lärmkonflikte bestimmen das Leben in der Innenstadt, die Politik vermittelt zu wenig

Für seine lebendige Club- und Kneipenkultur ist Berlin weltberühmt. Doch häufig macht der aus der Feierei resultierende Lärm Anwohnern zu schaffen. Insbesondere jetzt im Sommer.

»Diese Woche habe ich wieder Gespräche mit einem Club und dessen Anwohnern«, sagt Lutz Leichsenring von der Clubcommission. Der Interessenvertreter des Gewerbes hat häufig mit Lärmkonflikten zwischen Musikclubs und Kneipen sowie Anwohnern zu tun. Gerade in den innerstädtischen Ausgehvierteln wird dazu viel gestritten und prozessiert. Charakteristisch für die Auseinandersetzung ist, dass beide Seiten, Anwohner und Betreiber, sich von der Politik im Stich gelassen fühlen.

Anwohner von Ausgehmeilen wie der Kastanienallee in Prenzlauer Berg, der Simon-Dach-Straße in Friedrichshain oder der Schlesischen Straße in Kreuzberg können ein Lied davon singen, was es heißt, allnächtlich Anziehungspunkt der feierwütigen Massen zu sein. Im Vergleich noch relativ neu im Club der Feiermeilen ist dagegen die Neuköllner Weserstraße. »Es gibt sowohl Anwohnerinitiativen als auch vermehrt Anwohnerbeschwerden, die sich über den Lärm nach 22 Uhr bekl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: