Sturmvögel des Krieges

Gerhard Armanski über den Protest gegen Joachim Gaucks »Feldpredigten«, kirchliche Glaubensgrundsätze und salbungsvolle »Verantwortungsredner« in der deutschen Geschichte

  • Von Gerhard Armanski
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Gerhard Armanski ist Professor für Kultur- und Sozialgeschichte.

Krieg hat leider Konjunktur, real und mental. Umfangreich ist publizistisch und öffentlich der Urkatastrophe des vergangenen Jahrhunderts, des Ersten Weltkriegs, gedacht worden. So auch dieser Tage in Belgien, wo unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck anwesend war. »Der Mann, der die Deutschen ändern will«, schrieb die »Zeit« am 31. Juli dieses Jahres über ihn. Dortselbst äußerte man sich eine Woche zuvor reichlich hilflos zu den Ursachen des Krieges, denen man letztlich nichts als Moral und »gute Regierungsführung« entgegenzusetzen weiß. Aber das ist nicht das Problem von Gauck, der eine andere Denke »seines« Volkes anstrebt - als hätte das nicht genug Tod und Elend über die Welt gebracht und selbst erlitten.

Knapp 70 ostdeutsche Pfarrer und Pfarrerinnen haben kürzlich in einem Brief die bellizistische Volte ihres ehemaligen Amtskollegen kritisiert, für Menschenrechte militärisch eingreifen zu wollen. Diese dienen letztl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 669 Wörter (4491 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.