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Islamischer Staat in Berlin aktiv

Hetze und Propaganda bedrohen kurdische und jesidische Communities in der Hauptstadt

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Übergriffe und Massaker von Islamisten in Syrien und dem Irak machen Kurden und Jesiden in Berlin große Sorgen. Erst am Mittwochabend gingen deshalb rund 450 Menschen aus Protest gegen die Terrorangriffe des Islamischen Staates (IS) vor dem Brandenburger Tor auf die Straße. Dabei warnten die Kurdische Gemeinde, die Gesellschaft für bedrohte Völker sowie der Zentralrat der Jesiden in Deutschland vor einem »neuen Völkermord«. Am Rande der Demonstration, die vom Pariser Platz durch Mitte bis zum Potsdamer Platz verlief, kam es laut Augenzeugen zu Auseinandersetzungen.

Wie im westfälischen Herford provozierten offenbar Islamisten die Kurden und Jesiden. »Ein Mann zeigte eine Flagge mit arabischen Schriftzeichen«, erklärt eine Polizeisprecherin am Freitag auf »nd«-Nachfrage. Daraufhin sei der Mann von Teilnehmern des Aufzuges angegriffen worden, hieß es. Ein Verfahren wegen Landfriedensbruches und Verstoß gegen das Versammlungs...


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