Wenn der Friedhof viel zu groß wird

Altmark: Einwohnerschwund hat Folgen für Gräberfelder

  • Von Dörthe Hein, Apenburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Altmark in Sachsen-Anhalt ist einer der am dünnsten besiedelten Landstriche Deutschlands. Hier leben immer weniger Menschen, es sterben auch weniger. Das hat für die Gestaltung von Friedhöfen Konsequenzen - zum Beispiel im Dorf Apenburg.

Von der Hauptstraße aus bietet der Friedhof von Apenburg ein noch idyllisches Bild. Erst nach ein paar Schritten vorbei an den Gräbern zeigt sich das Dilemma. Innerhalb der Friedhofsmauern wuchert hohes Gras auf etwa der Hälfte des Areals, das für Grabstellen nicht mehr gebraucht wird. Denn hier wohnen immer weniger Menschen - es gibt also auch immer weniger Begräbnisse. Was also tun, um einer Verwahrlosung von Dorffriedhöfen entgegenzuwirken?

Ideen dazu entwickelt das Projekt »Lebendige Friedhöfe«, in dem die Evangelische Kirche, die Hochschule Anhalt und verschiedene Dörfer zusammenarbeiten. Der Student Stefan Schreiter schreibt an der Hochschule Anhalt seine Masterarbeit über das ...


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