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Obama befiehlt »gezielte Luftangriffe«

Pentagon: US-Luftwaffe greift Dschihadistenstellungen in Irak an / LINKE-Abgeordnete kritisiert EU-Terrorliste

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das US-Militär hat mit Luftangriffen in Irak begonnen. Flugzeuge hätten Artilleriegeschütze von IS-Extremisten angegriffen, teilte das Pentagon am Freitag mit. Das Vorgehen ist umstritten.

Die US-Luftwaffe hat am Freitagmachmittag erstmals Stellungen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Nordirak angegriffen. US-Kampfflugzeuge hätten IS-Stellungen attackiert, nachdem die Dschihadisten Erbil mit Artillerie beschossen hätten, erklärte Pentagonsprecher John Kirby laut AFP. Zuvor habe US-Präsident Barack Obama »gezielte Luftangriffe« genehmigt, um einen Völkermord zu verhindern und den Vormarsch der Extremisten zu stoppen.

Der UN-Sicherheitsrat in New York hatte Donnerstagnacht dazu aufgerufen, die irakische Regierung bei der Bewältigung der humanitären Krise zu unterstützen - wohl wissend dass es seit Monaten wegen der Ablehnung fast aller Parteien gegen den nominellen Wahlsieger keine Regierung gibt.

Auch wenn IS nicht die Hauptstadt des kurdischen Autonomiegebiets in Irak angegriffen hätte, stand wohl fest, dass die USA erstmals wieder nach fast drei Jahren Kriegspartei in Irak sind. Gesträubt h...


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