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Kulturschaffende fordern Einsatz für Palästinenser

Offener Brief ruft zum Schutz der Zivilbevölkerung und zum Rückzug der israelischen Truppen aus Gaza auf

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Berlin. Mehr als 350 Kulturschaffende in Deutschland haben in einem Offenen Brief zum Gaza-Krieg Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, sich für den Schutz der palästinensischen Bevölkerung einzusetzen. Vertreter der Koalition, des Bundestag und des europäischen Parlaments sollten ihren Einfluss auf die israelischen Entscheidungsträger geltend machen und diese zu einem Rückzug der israelischen Armee und zur Aufhebung der Blockade des Gazastreifens bewegen, heißt es in dem Schreiben, das am Samstag auf den Demonstrationen zur Solidarität mit Gaza in Berlin und München vorgelesen werden sollte.

Unterzeichnet wurde der bereits am 1. August verfasste Aufruf von Schriftstellern, Filmemachern, Musikern, Regisseuren, Schauspielern und Journalisten. Dazu zählen Luk Perceval, Werner Ruzicka, Ingo Schulze, Vera von Lehndorff, Nina Hagen, Rupert Neudeck, Schorsch Kamerun, Olga Grjasnowa, Stefan Kaegi, Erica Fischer und Kai Schumann. In der »gezielten Bombardierung von Krankenhäusern, Krankenwagen, Spielplätzen und von durch die UN als Schutzräume für Zivilisten ausgewiesenen Gebäuden durch eine Armee, die nach eigenem Bekunden über modernste Präzisionswaffen verfügt, vermögen wir nichts anderes als schwerste Kriegsverbrechen zu sehen«, heißt es in dem Brief. Man fordere die deutsche Politik auf, ihren Einfluss geltend zu machen, verlangen die Künstler und Autoren von den deutschen Politikern. So müssten sich die israelischen Truppen sofort vollständig aus Gaza zurückziehen. Die Mahner fordern zudem die »definitive Einstellung jeglicher Angriffe aus der Luft oder vom Boden auf die Zivilbevölkerung« sowie die Öffnung der Grenzübergänge Gazas für Waren, Hilfsgüter und Menschen. dpa/nd

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