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Die Hölle in Gottes Namen

Was wollen »Islamischer Staat« und andere Dschihadisten - und woher kommen sie?

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Berlin. Sie ziehen gegen ihrer Ansicht nach »Ungläubige« zu Felde, zu ihren erklärten Feinden gehören Juden und Christen, Minderheiten und Muslime. Wo immer sie auftauchen verwandelt sich die Welt in eine Hölle in Gottes Namen. Seit Monaten hinterlässt in Syrien und Nordirak die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eine Spur von Tod und Verwüstung. Zehntausende sind auf der Flucht. Nach Einschätzung der UNO sind im Sindschar-Gebirge noch 20 000 bis 30 000 Jesiden ohne Wasser und Nahrung eingeschlossen. Die Region ist von IS-Extremisten umstellt. Auch Christen haben der blutigen Kompromisslosigkeit der Dschihadisten nichts entgegenzusetzen - Berichten zufolge sind 100 000 Christen aus Karakosch und Umgebung sowie aus dem Großraum Mossul vertrieben worden.

Nach Angaben der EU-Kommission sind inzwischen mehr als 2000 gewaltbereite Islamisten aus der Europäischen Union in Irak und in Syrien unterwegs. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström wollte sich allerdings nicht auf genaue Zahlen festlegen. Ein beträchtlicher Teil der Kämpfer komme aus Frankreich, und die Zahl der Islamisten, die aus Deutschland ausreisen, sei zuletzt ebenfalls kontinuierlich gestiegen. Einige kehren auch zurück, was Sicherheitsbehörden beunruhigt und Politiker der Union erneut nach Einreiseverboten und Ausbürgerungen für gefährliche Islamisten rufen lässt.

Aber was macht den Islamisten zu einem solchen? Was erklärt dieser Begriff, der an eine Religion denken lässt, deren Symbole und Anhänger selbst Opfer des Dschihadismus werden? Welches Ziel verfolgt der »Islamische Staat« - und was unterscheidet traditionelle Islamisten von den Neo-Fundamentalisten der IS-Milizen? Antworten auf diese und andere Fragen in einem Schwerpunkt.

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