Der närrische Heißsporn

Mahiedine Mekhissi-Benabbad will jubeln wie Fußballer und verliert dadurch den EM-Titel

  • Von Ralf Jarkowski, Zürich
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Trikot aus - Gold weg! Ein Franzose hat für den Skandal der Leichtathletik-EM gesorgt. Die Athleten haben kein Verständnis für den Strip auf der Zielgeraden. Mekhissi-Benabbad wird disqualifiziert.

Mahiedine Mekhissi-Benabbad bleibt die Skandalnudel der Leichtathletikszene. Mit seinem sinnlosen Strip bei der EM in Zürich hat sich der Franzose einen weiteren Fauxpas geleistet und damit auch noch am Tag danach für Empörung gesorgt. Auf dem Weg zu seinem dritten Titel über 3000 Meter Hindernis riss sich der 29-Jährige am Donnerstagabend das Trikot vom Leib, nahm es dann zwischen die Zähne und stürmte als Erster durchs Ziel. Der Gold-Hattrick? Denkste! Eine Stunde später wurde Mekhissi-Benabbad disqualifiziert, als Europameister 2014 steht nun sein Landsmann Yoann Kowal in den Annalen.

»Eine närrische Geste«, kommentierte die französische Zeitung »Le Figaro« am Freitag, der Jubel komme Benabbad teuer zu stehen. »Kein Trikot - keine Medaille«, stellte »Le Monde« lapidar fest. Der Franzose selbst war sich keiner Schuld bewusst. »Ich wollte jubeln, so wie die Fußballer ein Tor feiern«, sagte er. Die Gelbe Karte, die ihm die Jur...

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