Die Schuldenbremse ist eine Zinsbremse

Die Konsolidierung des Staatshaushaltes hat negative Folgen für die Sparer

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Erstmals seit Bestehen der Statistik im Jahr 1950 sind die Schulden des deutschen Staates zurückgegangen. Den heimischen Sparer dürfte dies jedoch nicht freuen.

Zinsen auf deutsche Staatsanleihen sind schon seit Längerem extrem niedrig. Nun brachen sie diese Woche abermals eine Rekordmarke. Trotz der schwachen Wirtschaftszahlen, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag vermeldete, sackte der Zinssatz für zehnjährige deutsche Staatsanleihen unter die Marke von einem Prozent. Händler und Analysten erklären die niedrigen Zinsen gerne mit der ungebremsten Nachfrage nach Wertpapieren »Made in Germany«. Dabei wird jedoch eine Sache außer acht gelassen: die Schuldenbremse.

Deutschland sei für Anleger der »sichere Hafen« im tobenden Meer der Eurokrise, heißt es seit deren Ausbruch, um zu erklären, warum die Renditen für deutsche Staatsanleihen in den Keller rauschten, während Länder wie Griechenland immer höhere Zinsen für ihre Schulden zahlen mussten. Der Mechanismus, der dahinter steckt, ist das einfache Spiel zwischen Angebot und Nachfrage. So mieden die Investoren aus Angst vor Schuld...

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