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Militär soll Ferguson befrieden

Nach dem Tod eines 18-jährigen Schwarzen durch Polizeischüsse herrscht Bürgerkrieg auf den Straßen der Stadt im US-Staat Missouri / Nun rief der Gouverneur die Nationalgarde

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Nationalgarde ist für Gouverneure von US-Bundesstaaten das letzte Mittel, um Ruhe und Ordnung herzustellen. Das will nun auch der Gouverneur von Missouri mit Blick auf die Lage in Ferguson.

Seit Tagen herrscht Bürgerkrieg auf den Straßen von Ferguson. Vor allem nachts. Am 9. August wurde der 18-jährige Michael Brown von Polizisten erschossen. Brown war schwarz, der Polizist weiß. Seither toben immer wieder Straßenkämpfe. Die Ortspolizei konnte die Unruhen, Proteste, Brandstiftungen und Plünderungen nicht unter Kontrolle bringen. Die zu Hilfe gerufene Missouri Highway Patrol ebenso wenig. Der Vorort von St. Louis am Mississippi sei jetzt nur noch mit militärischer Gewalt zu kontrollieren, entschied Gouverneur Jay Nixon und ließ die Nationalgarde aufmarschieren.

»Heute Abend wurde ein Tag der Hoffnung, der Gebete und des friedlichen Protests durch die gewalttätigen kriminellen Aktionen zerstört, von einer organisierten und immer größer werdenden Zahl von Individuen, viele von außerhalb der Gemeinde und des Staates. Sie gefährden die Bewohner und Geschäfte von Ferguson«, sagte der Demokrat Nixon zur Begründung des E...


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