Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Plagiate aus Urlaub

Leserfrage

Kann ich am Zoll Probleme bekommen, wenn ich aus meinem Türkei-Urlaub Plagiate von Markenprodukten mitbringe?
Carola B., Magdeburg

Bei Plagiaten für den Eigengebrauch eher nicht, aber kommt der Verdacht auf, dass damit Handel getrieben werden soll, hört die Toleranz beim Zoll auf. Ein Paar Schuhe sollte kein Problem darstellen - 12 Paar Schuhe lassen vermuten, dass sie verkauft werden sollen. Der Handel mit gefälschten Markenprodukten ist strafbar. Auch für Plagiate gelten die Reisefreigrenzen. Dies sind die Beträge, bis zu denen Reisende im persönlichen Gepäck Waren mitbringen dürfen, ohne Einfuhrabgaben zu bezahlen. Wer per Auto oder Zug aus einem Nicht-EU-Staat einreist, darf Waren für 300 Euro mitbringen; bei Flug- und Seereisen sind es 430 Euro, bei Reisenden unter 15 Jahren bei 175 Euro. Sind keine Kaufbelege vorhanden, darf der Zoll schätzen.

Michaela Zientek, D.A.S. Juristin

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln