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Spagat in der Stahlstadt

In Riesa gibt es Streit um den Ausbau des ESF-Werks - dort verweist man auf hohe Standards

Das Stahlwerk ESF in Riesa hält die Grenzwerte für Lärm- und Schadstoffemissionen nicht ein, sagen Kritiker. Doch ESF sieht sich als Pionier in Sachen Umweltschutz.

Schon lange bevor sie sich Sportstadt nannte, war Riesa Stahlstadt - seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu DDR-Zeiten arbeiteten im Stahl- und Walzwerk rund 9000 Menschen. Dutzende Schornsteine ragten am Ufer der Elbe in die Höhe und bliesen Rauch und Abgase aus riesigen Siemens-Martin-Öfen in den Himmel. Dann kam die Wende - und binnen kurzer Zeit brach alles zusammen.

Seit 1994 fließt in der sächsischen Industriestadt wieder Stahl. Zwei Jahre zuvor hatte der italienische Feralpi-Konzern auf einem Teil des Geländes die Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH (ESF) gegründet. In einem Elektrolichtbogenofen wird dort jetzt aus Schrott Stahl für die Bauindustrie geschmolzen. 2014 sollen es 900 000 Tonnen werden, mit aktuell knapp 420 Mitarbeitern.

Direktor Frank Jürgen Schaefer will das Werk erklärtermaßen zu einem der weltweit modernsten seiner Art machen, vor allem was Energieeffizienz und Umwelttechnik angeht. Und die Pr...


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