Stühlerücken im Donbass

Rücktritte von Politikern und Militärs der »Volksrepubliken« könnten Oligarchen stärken

  • Von Ulrich Heyden, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die führenden Vertreter der »Volksrepubliken« in der Ostukraine müssen sich härtester Angriffe nicht nur der Zentralmacht erwehren.

In den Chefetagen von Donezk und Lugansk gab es in den letzten Wochen ein heftiges Stühlerücken. Die bekannten Politiker und Militärs, die das Gesicht der »Volksrepubliken« prägten, wie Alexander Borodai und Igor Strelkow, Ministerpräsident bzw. Verteidigungsminister von Donezk) sowie der Lugansker »Volksgouverneur, Waleri Bolotow, erklärten ihre Rücktritte.

Offiziell gab es nur wortkarge Erklärungen. Bei Strelkow hieß es ganz in Sowjetmanier, der Zurückgetretene übernehme «andere Aufgaben». Die Nachrücker sind kaum bekannt. Sind die Rücktritte ein Versuch konservativer Kreise im Kreml, die selbstbewussten Politiker und Militärs in den ostukrainischen «Volksrepubliken» zu domestizieren, wie der Moskauer Politologe Boris Kagarlitzki in einem Beitrag für die linke Internet-Zeitung Rabkor.ru schreibt?

Die Rücktrittswelle begann am 7. August. Der aus Moskau stammende Journalist Alexander Borodai trat von seinem Posten zurück...

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