Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Fabrik zerstört - Arbeiter entlassen

Der Wiederaufbau der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur im Gaza-Streifen ist eine Mammutaufgabe

  • Von Martin Lejeune, Gaza-Stadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei den Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern geht es auch um den Import von Zement in den Gaza-Streifen. Dieser wird in großen Mengen für den Wiederaufbau benötigt.

Jamal Abdallah al-Hurani steht vor einem Trümmerfeld. Niedergerissene Wände, zerbrochene Fensterscheiben und verkohltes Sandelholz liegen dort, wo bis vor kurzem noch sein Tischlereibetrieb stand. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli warf die israelische Luftwaffe drei Bomben über dem Gebäude in der Salah-al-Din-Straße in Jabalya, einer 100 000-Einwohner-Stadt im Norden des Gaza-Streifens, ab. Al-Hurani zeigt auf die Überreste von Tischen, Stühlen, Sesseln und Betten. »Alle exakt nach Maß angefertigt, mit den besten Hölzern liebevoll verarbeitet und aufwendig verziert, so wie es unsere Kunden von uns erwarten«, bedauert der dreifache Familienvater.

Die Tischlerei ist im ganzen Gaza-Streifen bekannt und geschätzt. Neben den Familienmitgliedern beschäftigte al-Hurani 25 Arbeiter. »Sie sind jetzt arbeitslos und wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Wir alle wissen nicht, wie es weitergehen soll«, klagt al-Hurani. ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.