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Unternehmen sehen keinen Pflegenotstand

Arbeitgeberverband warnt vor allgemeinverbindlichem Flächentarifvertrag

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahren weisen Beschäftigte und Gewerkschaften auf die schlechte Personallage in Pflegeheimen hin. Für die Arbeitgeberseite ist das unnötige Panikmache.

Mit einer neuen PR-Strategie will der Arbeitgeberverband Pflege e.V. die Interessen der privaten stationären und ambulanten Pflegeunternehmen durchsetzen. Bis vor wenigen Monaten wurde noch regelmäßig vor einem bald drohenden Pflegenotstand gewarnt. Mittlerweile will der Verband von derartigen »Horrorszenarien« aber nichts mehr wissen, wie Präsident Thomas Greiner am Dienstag in Berlin betonte. Durch die Schaffung von 25 000 neuen Stellen habe sich die Betreuungssituation in stationären Einrichtungen deutlich verbessert und mit derzeit über 60 000 in der Ausbildung befindlichen Pflegefachkräften sei ein neuer Rekord erreicht worden. Auch die Umschulungs- und Fortbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit zeigten allmählich Wirkung. Zudem gebe es deutliche Fortschritte bei der Akquise ausländischer Fachkräfte und der Anerkennung ihrer Abschlüsse.

Aktuell fehlten immer noch rund 30 000 Fachkräfte für die Betreuung der derzei...


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