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Arzneimittelampel steht auf Rot

Techniker Krankenkasse fordert Ärzte zu kostengünstigeren Verschreibungen auf

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Etwa zwei Milliarden Euro ließen sich nach Ansicht von Arzneimittelexperten einsparen, wenn Ärzte einige umsatzstarke und teuere Medikamente nicht mehr länger verschreiben würden.

Unter vernünftiger Arzneimittelverordnung versteht jeder etwas anderes: Der Arzt verschreibt, was er für wirksam hält; der Hersteller preist an, womit er gut verdient; die Kassen erstatten, was ihnen wirtschaftlich erscheint. Da in Deutschland zahlreiche Medikamente für die gleiche Indikation auf dem Markt sind, werden neu zugelassene Mittel seit drei Jahren auf ihren Zusatznutzen gegenüber herkömmlichen überprüft. Lässt sich dieser nicht nachweisen, werden sie auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Doch was ist mit den »alten« Mitteln, die vor 2011 zugelassen wurden?

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen mit seinem renommierten Arzneimittelexperten Gerd Glaeske aufgefordert, 17 Wirkstoffe - unter anderem neue Mittel gegen Diabetes und Blutgerinnungshemmer - anhand von Kriterien der evidenzbasierten Medizin und auf der Basis von Verordnungsdaten zu analysiere...


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