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In Melbourne lebt es sich am besten

Spitzenwerte in Bildung und Infrastruktur

  • Von Barbara Barkhausen, Sydney
  • Lesedauer: 2 Min.
London kam nicht unter die Top Ten der lebenswertesten Städte. Dafür sahnten die einstigen britischen Kolonien Australien, Kanada und Neuseeland ab. Melbourne siegte zum vierten Mal in Folge.

Melbourne - die europäischste australische Stadt - darf auch dieses Jahr ihr Krönchen behalten. »The Economist« stellt jedes Jahr eine Rangliste der 140 besten und schlechtesten Städte der Welt auf. Zum vierten Mal in Folge wertete die Mediengruppe Melbourne als die lebenswerteste Stadt der Welt.

Beurteilt werden dabei die Themen Gesundheitswesen, Bildung, Stabilität, Kultur, Umwelt und Infrastruktur. Melbourne erzielte immerhin 97,5 von 100 möglichen Punkten mit Bestnoten in Gesundheitswesen, Bildung und Infrastruktur. Auf Platz 2 landete die österreichische Hauptstadt Wien gefolgt von den kanadischen Städten Vancouver, Toronto und Calgary. Calgary teilt sich Platz 5 mit der südaustralischen Stadt Adelaide. Sydney - Australiens Metropole am Meer - schaffte es auf Platz 7 gefolgt von der finnischen Hauptstadt Helsinki, dem westaustralischen Perth und der neuseeländischen Metropole Auckland.

Vor allem Melbournes geringe Mordrate verhalf der Stadt dazu, die Top-Position weltweit zum vierten Mal in Folge zu halten. Die Gefahren, denen Menschen in Port Moresby in Papua-Neuguinea, in Nigerias Lagos und im syrischen Damaskus ausgesetzt sind, brachten diesen Städten dagegen die niedrigsten Noten ein.

Melbournes weltweite Beliebtheit schlägt sich inzwischen auch auf seine Zuwachsraten aus. Bis 2030 könnte es Sydney deswegen als die größte australische Metropole überholt haben. Vor allem viele europäischstämmige Australier zieht es nach Melbourne. In der Stadt lebt nicht nur die größte griechische Gemeinde außerhalb Griechenlands, auch viele Deutschsprachige nennen Melbourne ihr Zuhause. »Wenn ich Melbourne mit einem Wort umschreiben soll, dann ist es ›Multikulti‹«, sagt der deutsche Fotograf Markus Weber, der seit 14 Jahren in Melbourne lebt. »Die vielen Einwanderer aus der ganzen Welt prägen bestimmte Stadtteile: Da gibt es Pizza in Lyon Street, einen Döner Kebab in Brunswick oder eine asiatische Nudelsuppe in Chinatown.«

Der bunt gemischte Haufen aus aller Herren Länder habe der Stadt gastronomisch, kulturell und architektonisch Charme verliehen, findet Weber. Außerdem liege die Stadt wunderschön. Am Wochenende könne man Ausflüge zu den Stränden der Mornington Halbinsel, ins Weingebiet Yarra Valley oder auf die Pinguin-Insel Phillip Island machen. »Ich persönlich erfreue mich auch am Fahrradfahren in und um die Stadt und statte der Melbourner Kneipenszene gerne den einen oder anderen Besuch ab.« Ganz besonders hätten es ihm aber die vielen kleinen Gassen Melbournes angetan, die voller Wandmalereien und Kunstwerke sind. Die seien auch ein kleiner Geheimtipp für Melbourne-Besucher.

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