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»Mein« Unternehmen

»Mitarbeiterkapitalbeteiligung« - für die einen ist sie Motivation, für die anderen Entsolidarisierung der abhängig Beschäftigten

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Belegschaftsaktien machen Unternehmen stärker. Ob sie den Arbeitnehmern genauso viel nützen, ist bis heute umstritten. Zumal sie dabei von der Kapitalseite oft über den Tisch gezogen werden.

Der Energiekonzern RWE macht es: Mitarbeiter sollen zu Windpark-Unternehmern werden. Und auch die VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch machen es und beteiligten ihre Belegschaft am Kapital. Die Botschaft ist eindeutig: »Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einer Beteiligung anbieten, sind oftmals erfolgreicher und krisenresistenter als die Konkurrenz«, meinen die Personalökonomen Hans Schneider und Stefan Fritz. Fritz und Schneider haben in einer Studie ein Dutzend Fälle unter die Lupe genommen. Dagegen lehnten Gewerkschafter Mitarbeiterkapitalbeteiligungen lange Zeit ab, einige bis heute.

Vom Mitarbeiter zum Mitunternehmer - dafür spricht aus Sicht der Kapitaleigentümer vieles. Heinrich Beyer, Geschäftsführer des unternehmernahen Bundesverbands Mitarbeiterbeteiligung AGP, sieht in »Zeiten des Fachkräftemangels« im Mitunternehmermodell vor allem eine Chance, die Attraktivität auch kleiner und mittlerer Untern...


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