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Probleme mit dem Nachbarn

RasenBallsport Leipzig wird von gegnerischen Fans und Vereinen nicht gemocht. Erste Klimaverbesserungen gibt es im Nachwuchsbereich

  • Von Ullrich Kroemer, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

An diesem Freitag empfängt RB Leipzig den FC Erzgebirge. Aue pflegt keine Beziehung zu RB - im Gegensatz zu zwei sächsischen Konkurrenten.

Fahren oder nicht fahren? Die Fans von Erzgebirge Aue haben lange mit sich gerungen, ob sie die Reise zum Spiel bei RasenBallsport Leipzig antreten sollen. Wie viele Anhänger von Traditionsvereinen in der 2. Liga erwogen auch die Auer den Boykott der Partie gegen RB. Schließlich entschieden sie sich, ihre Mannschaft doch beim verhassten Retortenklub zu unterstützen - und werden am Freitagabend mit 4500 Unterstützern im Stadion sein. »Ein komisches Gefühl« sei es dennoch, sagte Aue-Fan Jörg Püschmann, da »Rasenballsport kein wirklicher Verein ist, sondern bloß eine Werbeveranstaltung. Da kommt es einem so vor, als würde man nur zur Präsentation eines Produktes fahren.«

Geteilt wurde die Abneigung gegen RB Leipzig auch von Aues Präsident Lothar Lässig. Der Klubboss hatte vor einem Jahr gemeinsam mit Kollegen von Energie Cottbus und Dynamo Dresden öffentlich über den neuen Konkurrenten aus der Messestadt gelästert. Dass RB die be...


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