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Der Pazifist

Kurt Halbritter im Caricatura-Museum Frankfurt

  • Von Rudolf Walther
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Leben des größten Karikaturisten der Bundesrepublik birgt ein Paradoxon. Der 1924 geborene Kurt Halbritter ist der intellektuelle und künstlerische »Schulmeister« - so sein jüngerer Kollege FW Bernstein - der »Neuen Frankfurter Schule« (NFS) um Friedrich K. Waechter, FW Bernstein, Pit Knorr, Robert Gernhardt, Hans Traxler und Chlodwig Poth, aber Halbritter starb 1978, ein Jahr bevor die erste Nummer der »Titanic« erschien, das »Organ« der NFS, mit dem Frankfurt am Main zur bundesdeutschen Hauptstadt für Humor und Satire wurde.

Der am 22. September 1924 in Frankfurt geborene Halbritter wurde 1941 Marinesoldat und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. Nach einer Ausbildung als Chemigraf absolvierte er die Werkkunstschule in Offenbach und arbeitete ab 1954 als freier Zeichner. Mit dem Buch »Disziplin ist alles« (1954) begann er sich an der eigenen Geschichte als Soldat und dem verbrecherischen Regime des Nationalsozialism...


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