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Frieden durch Föderalismus

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik plädiert für mehr Dezentralisierung

  • Von Roland Bunzenthal
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bewaffnete Konflikte, die die territoriale Integrität von Staaten bedrohen, haben derzeit Konjunktur. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik hält Dezentralisierung für eine sinnvolle Prävention.

Es geschah im fünften Jahrhundert: Klimaveränderungen mit zunehmender Dürre sowie das Eindringen barbarisch grausamer Reiterhorten (Hunnen) lösten europaweite Flüchtlingsströme aus. Was später Völkerwanderung genannt wurde, war die Suche nach einer neuen, friedlichen Heimat für Zigtausende Menschen. Oftmals von Einheimischen als lästige Eindringlinge bekämpft, integrierten sich doch die damaligen Migranten vielfach in neuer Umgebung, wobei sie ihre Kultur mit einbrachten. Aus der Vermischung mit den Alteingesessenen und unter häufig religiös verbrämten Machtkämpfen der Eliten entstand die bunte Palette kleinerer und größerer Fürstentümer, die sich zumindest in Mitteleuropa unter der kaiserlichen Hausmarke HRR-DNA (Heiliges Römisches Reich deutscher Nation) ein eigenes »Holding«-Dach verpassten.

Es ähneln sich die Bilder trotz der langen Zeit und der 15 Jahrhunderte an ethischen Lernprozessen seit damals. Die Rolle der Hunnen h...


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