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BRD im Glück

Andreas Koristka über das emotionale Wohlbefinden der Deutschen

  • Von Andreas Koristka
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Glück ist - so besagt ein populärer Sinnspruch -, wenn man versehentlich aus dem elften Stock eines Gebäudes fällt, aber auf Höhe des zweiten Stocks mit dem linken Auge an einem rostigen Nagel hängenbleibt. Solcherlei Volksweisheiten kann die Bundesregierung natürlich nicht zur Grundlage ihres Handelns machen. Deshalb hat die Kanzlerin kürzlich erneut angeregt, neben dem Bruttoinlandsprodukt ein weiteres Indikationssystem zu etablieren, um »die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Erfahrung zu bringen«.

Angela Merkels Forderung scheint alternativlos und ein Stück weit berechtigt: Das BIP mag die Wirtschaftskraft eines Landes recht gut widerspiegeln, aber Schlüsse auf das Glück der Deutschen lässt es kaum zu. Denn Glück ist so viel mehr als Güter, Waren und Geld. Es kann das kribbelnde Gefühl sein, wenn man ein Lächeln in der Bahn erhascht, das sanfte Kitzeln des Grases auf der Haut an einem warmen Sommertag oder die fr...


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