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Szenen einer verhinderten Ehe

Der Abstand Berlins zu Brandenburg wurde unter Klaus Wowereit eher größer als kleiner

  • Von Wilfried Neiße
 und Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wird in Brandenburg auch als Chance gesehen.

Gleich und gleich gesellt sich unter Umständen gar nicht gern. Als Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister Berlins wurde und Matthias Platzeck kurze Zeit später Brandenburgs Ministerpräsident, schien es, dass nun eine günstige Phase für den erneuten Anlauf zu einer Länderehe gegeben sei. Beide gehörten der SPD an und beide waren der gleiche Typ Politiker: Jedermanns Liebling.

Der Abstand dieser Annahme zur Wirklichkeit könnte kaum größer sein - und das nicht allein der psychologischen Grundwahrheit wegen, dass die »allgemein Beliebten« einander nur sehr wenig mögen. Freunde waren Wowereit und Platzeck nie, was sicher nicht der Grund, aber doch Sinnbild dafür war, dass die von ihnen regierten Länder sich in den vergangenen 13 Jahren keineswegs angenähert haben.

In den ersten Nachwendejahren trachteten Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) und Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) zumindes...


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