Spaß statt Bremse

Mit argentinischem Tango sollen Kinderkrebspatienten ihre Motorik verbessern

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ein Projekt an der Charité in Berlin erforscht, ob sich Tanz eignet, um Kinder nach einer Krebserkrankung bei der Heilung und sozialen Re-Integration zu unterstützen.

In Ringel-T-Shirt und Turnschuhen steht Simon* auf dem Parkettboden eines Charlottenburger Erdgeschosses und knabbert an seiner Unterlippe. Thomas Rieser wählt auf seinem Rechner einen Tango mit klarem Rhythmus aus, schaut den Zwölfjährigen an und fragt: »Führen oder folgen?« Simon will führen. Er streckt Rieser seine Arme entgegen, der seine Unterarme auf die des Jungen legt und gleich wieder wegzieht. Simon legt seinerseits seine Hände auf die Unterarme Riesers. Ein paarmal geht das noch hin und her. Simon lacht mit einem leisen Schnauben.

Dann geht es los. Simon macht schnelle Vorwärtsschritte auf Rieser zu. Der Lehrer geht rückwärts und lässt sich durch den Raum bewegen. Simon lächelt mit geschlossenem Mund wie über ein Geheimnis, das nur er kennt. Er verlangsamt sein Tempo und versucht, es besser dem Rhythmus der Musik anzupassen. Wenn die Führung etwas zögerlich ist, gleicht Rieser aus und setzt seinen nächsten Schritt e...

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