Erdogan fordert den nächsten Wahlsieg

Der künftige Präsident erteilt seinem Nachfolger als Partei- und Regierungschef einen klaren Auftrag

  • Von Jan Keetman
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die türkische Regierungspartei AKP hat am Mittwoch Ahmet Davutoglu zum Nachfolger des scheidenden Parteichefs Recep Tayyip Erdogan gewählt. Der wird am Donnerstag als Präsident vereidigt.

Wenn eines beim theatralischen Abschied Erdogans von seiner Partei klar war, so war es die Tatsache, dass es kein Abschied sein wird. Als Erdogan die in Türkis getauchte Arena in Ankara betrat, wurde er mit den Worten empfangen: »Der Mann der Nation und die Partei der Nation umarmen sich!«

Als neuer Staatspräsident, der am heutigen Donnerstag vereidigt wird, sollte Recep Tayyip Erdogan laut Verfassung über den Parteien stehen und darf keiner Partei angehören. Formal wird dem natürlich entsprochen: Der bisherige Außenminister Ahmet Davutoglu übernimmt den Parteivorsitz von Erdogan, der seinem Nachfolger bestätigt, er sei kein »Verwahrer«. Doch dann stellt er der Partei, die formal nicht mehr seine ist, die Aufgabe, die Wahlen 2015, 2019 und 2023 zu gewinnen. »Und so werden wir unser Ziel 2023, so Gott will, erreichen!«

Verfassung ist Verfassung, aber emotional und politisch sind Erdogan und die Partei, die er 13 Jahre und...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 641 Wörter (4183 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.