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Der gute, alte Authentizitätsfetisch

Die Garagenrocker Thee Oh Sees gastierten in der ausverkauften Panoramabar des Berghain

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ekstase ist möglich. Und der Weg zum Trancezustand, zur Erleuchtung wird umweht vom Zauber der Simplizität: Eins-zwei-drei-vier, eins-zwei-drei-vier, eins-zwei-drei-vier. Nicht denken! Tanzen! Sich gehen lassen. Das gilt nicht nur, wie man meinen könnte, für das Schunkel- und Schlagerfestival in Lübars (DJ Ötzi, Bernhard Brink, Christian Anders et al.), sondern auch für Stätten, deren musikalisches Programm etwas ambitionierter und fortschrittlicher daherkommt, etwa das Berghain.

Die allerorts bekannte Großraumdiskothek, die derzeit unter anderem mit einer Kunstausstellung ihr zehnjähriges Bestehen feiert, steht bis heute in dem Ruf, ein Ort des konsequent praktizierten Hedonismus und des rauschhaften Tuns zu sein, von Anfang an nicht nur in musikalischer Hinsicht aufgeschlossen und innovativ, sondern auch in sexuellen Belangen. Eine permissive Gegenwelt, in deren opulenten Räumlichkeiten immer Nacht ist und immer Wochenende, ...


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