Islamischen Staat von Förderern isolieren

Linksfraktion bringt bei Bundestags-Sondersitzung eigenen Antrag ein

Bei der Sondersitzung zu den Waffenlieferungen für die Kurden im Irak wird die Linksfraktion einen eigenen Antrag stellen: Statt Waffenlieferungen soll die Terrormiliz IS von ihren Förderern abgeschnitten werden.

Berlin. Die Linksfraktion wird bei der Sondersitzung des Bundestages am Montag zu Waffenlieferungen für die Kurden in Irak einen eigenen Entschließungsantrag einbringen. Das erfuhr die Tageszeitung »neues deutschland« von der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion, Petra Sitte.

Die Linke fordert darin, auf Waffenlieferungen zu verzichten und stattdessen die Terrormiliz »Islamischer Staat« von ihren Förderern in Saudi-Arabien und Katar abzuschneiden. Außerdem drängt die Linksfraktion auf einen generellen Verzicht von Waffenausfuhren und ein Ende der Hermesbürgschaften für diese Geschäfte.

Auch soll Druck auf die nordirakische Regionalregierung und die Türkei ausgeübt werden, die Blockaden gegen die selbstverwalteten kurdischen Gebiete in Syrien aufzuheben. Ferner gehört die Aufnahme »besonders schutzwürdiger Flüchtlinge« in Deutschland zu den Forderungen der Linksfraktion.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe von »nd«.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung