Mehr Frauen in die Wikipedia

Bei einem Editiermarathon schrieben Frauen gemeinsam an neuen Einträgen

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nur rund zehn Prozent der Autoren der Onlineenzyklopädie Wikipedia sind weiblich. Um mehr Frauen zum Mitschreiben zu motivieren, rief Wikimedia Deutschland am Samstag zu einem Editiermarathon auf.

Matrisophie, wie bitte? Nicht wundern, wenn Sie das Wort nicht kennen, das gibt es erst seit einem Jahr. Es kommt in keinem Fachartikel vor und wurde noch in keiner Zeitung erwähnt. Zwar findet Google 773 Treffer, aber die führen letztlich auf die selben Webseiten: Eine Akademie für Matrisophie (bedeutet etwa Mutterschaft) und das »Motherbook«, ein Blog von und für Mütter. Somit ist der Begriff nach Wikipedia-Kriterien »eindeutig nicht relevant« und soll daher keinen eigenen Eintrag in der Onlineenzyklopädie erhalten.

Gabriele Patzschke sitzt in einem hellen Büroraum am Tempelhofer Ufer in Berlin vor ihrem Rechner und versucht erfolglos, den anderen Frauen im Raum zu erklären, warum der Begriff, den sie sich ausgedacht hat, wichtig genug ist, um in Wikipedia aufgenommen zu werden. Den Text dafür will sie selbst schreiben, deshalb ist sie hier: Wikimedia Deutschland, eine Art Förderverein für das Onlinelexikon, hatte am Samstag...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 536 Wörter (3472 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.