Haare hin und her und weg

Bridge Markland holt sich in der Brotfabrik Büchner in die Box

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nachdem sie gemerkt hatte, dass Friedrich Schiller in eine Box passt, stand für Bridge Markland fest, sie würde eine neue Reihe erfinden: »classic in the box«. Es entstanden Collagen auf kleinem Raum für die Generation Popmusik, in denen Markland klassische Theaterstoffe eigenwillig zeigt. Anderes hatte sie schon in der Box probiert. Die erste baute ihr ein englischer Künstler 1995.

Nicht wie beim ersten Klassiker-Versuch beschäftigte sie sich mit der Biografie, sondern fortan mit Werken der Dichter. Es folgten ihre Fassungen zu »Faust« von Goethe (2006/2008) und von Schillers »Räubern« (2012/2013) in deutscher und englischer Version. Dann »krug in the box« 2008 nach Kleists »Zerbrochnem Krug«. Nun steht die nächste Premiere an mit »leonce + lena in the box« nach Georg Büchner - wie die anderen Inszenierungen zusammen mit Regisseurin Heike Gäßler. Seit 29 Jahren ist Markland auf der Bühne. Erstmals wird eine Produktion von ihr...


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