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Umfragen: AfD gewinnt deutlich dazu

Rechtspartei in Brandenburg nun bei 9 Prozent und in Thüringen bei 7 Prozent / Linkspartei erhält gute Werte / Rot-rote Regierungen auf Platz 2 der Beliebtheitsskala

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Berlin. Knapp anderthalb Wochen vor den Landtagswahlen hat die Linkspartei in beiden Ländern leicht zugelegt. In Brandenburg kommt die Partei nun bei einer Umfrage des Instituts Infratest dimap auf 22 Prozent; in Thüringen sind es 28 Prozent. Auch Regierungsbündnisse mit der Linkspartei sind beim Wähler - zumindest in Umfragen - gewünscht. Für eine Fortsetzung der rot-roten Koalition in Potsdam sprachen sich 53 Prozent aus - nur eine Koalition aus CDU und SPD ist mit 55 Prozent knapp beliebter. Für eine Regierung unter Führung der Linken in Erfurt haben sich 42 Prozent (Rot-Rot) bzw. 36 Prozent (Rot-Rot-Grün) ausgesprochen. Auch hier erhält eine Große Koalition aus CDU und SPD etwas höhere Zustimmungswerte.

Nach ihrem Erfolg in Sachsen kann auch die so genannte Alternative für Deutschland bei den Umfragen stark zulegen. In Brandenburg wird die Rechtspartei nun mit 9 Prozent taxiert; in Thüringen erreicht die AfD in der Umfrage für die ARD 7 Prozent - in beiden Ländern legt sie damit um drei Zähler zu.

In Brandenburg verliert die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke zwei auf 31 Prozent, die CDU kommt auf 24 Punkte und die Grünen auf 6 Prozent. In Thüringen erreicht die CDU von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht 34 Prozent (minus 2), die Sozialdemokraten kommen auf 16 Prozent (minus 3), die Grünen müssen mit einem Umfragewert von 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Für die Umfragen hatte Infratest in dieser Woche jeweils gut 1.000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt. Bei den Umfragen sind statistische Fehlerabweichungen möglich. Auch Nichtwähler und Unentschlossene gehen in die vorgelegten Zahlen nicht ein. nd

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