David Salomon 06.09.2014 /

Soziale Krise in der Wahlkabine

David Salomon über den Urnengang in Sachsen und eine Legitimationskrise der repräsentativen Demokratie

In Sachsen wird weiterhin die CDU regieren, die mit Stanislaw Tillich auch künftig den Ministerpräsidenten einer schwarz-roten oder schwarz-grünen Koalition stellen wird. Zugleich hat die Landtagswahl den Trend bestätigt, dass der deutsche Liberalismus nicht mehr länger von der FDP vertreten wird, sondern - wie weiland im Kaiserreich und in der Weimarer Republik - sich künftig parteipolitisch auf eine nationalliberale (AfD) und eine stärker gesellschaftsliberale (Grüne) Kraft aufteilen wird. Zwar ist die NPD (4,95 Pozent) nicht mehr im Landtag vertreten, dennoch bleibt Sachsen mit einer 9,7 Prozent starken Fraktion der AfD weiter eine Hochburg der Rechten.

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