Agrarkonzerne schüren in Afrika Konflikte

Studie der Nichtregierungsorganisation Oxfam kritisiert Public-Private-Partnership-Strategie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

  • Von Roland Bunzenthal
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Regierungen in Afrika gehen vermehrt große Kooperationen mit Gebern und multinationalen Unternehmen ein, um Investitionen in die Landwirtschaft zu fördern. Ein riskantes Unterfangen, sagt Oxfam.

In Ostafrika sind momentan rund 14 Millionen Menschen akut von Dürre und Hungersnot bedroht. Eigentlich wollte die internationale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) dafür sorgen, dass solche Katastrophen sich nicht wiederholen können. Im Rahmen der Initiative «Neue Allianz für Ernährungssicherung», beschlossen auf dem letzten G 8-Gipfel, steuert die Bundesregierung ein Zehn-Punkte-Programm zur Nahrung und Ernährungssicherung bei - Kostenpunkt: eine Milliarde Euro für Vorhaben in den Bereichen ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung«. Insgesamt spendieren die G 8 rund sechs Milliarden Euro.

Unter Punkt zehn heißt es in dem Programm der Bundesregierung: »Wir setzen auf Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft. Privatwirtschaftliche Initiative im ländlichen Raum ist unerlässlich. Wir laden Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft, die bereit und interessiert sind, ihre legitimen Geschäftsinteressen mit einem entwi...

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