Ein Jahr nach dem großen Knall

Im September 2013 wurden Teile Harthausens durch Explosionen verwüstet - jetzt stehen die mutmaßlichen Brandstifter vor Gericht

  • Von Birgit Ellinger, Harthausen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

17 Verletzte, ein Ort in Angst und Millionenschaden: Das waren die Folgen der Gasexplosionen in Harthausen (Rheinland-Pfalz) 2013. Nun beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Brandstifter.

Ein neues Haus steht dort, wo sich 2013 eine schwere Explosion ereignete.

Viel ist nicht mehr zu sehen von den Spuren, die die heftigen Gasexplosionen in Harthausen bei Speyer in Rheinland-Pfalz hinterlassen haben. Fast ein Jahr danach sind Dächer neu gedeckt, Fassaden gestrichen und Lagerhallen wieder aufgebaut. »Harthausen ist weitgehend wiederhergestellt«, sagt der Ortsbeigeordnete Günter Gleixner. »Optisch zumindest«, schiebt er nach. Aber seelisch wirke der Vorfall bei einigen Bürgern noch nach. Am heutigen Mittwoch beginnt vor dem Landgericht Frankenthal der Prozess gegen zwei mutmaßliche Brandstifter, die die Explosionen verursacht haben sollen. Der Mann und die Frau sollen am Morgen des 28. September 2013 auf dem Gelände eines Flüssiggasversorgers drei Lastwagen angezündet haben. Laut Anklage kam es zu mehreren Explosionen, bei den Löscharbeiten wurden 17 Feuerwehrmänner verletzt, einige schwer. Ein Gastank flog 450 Meter durch die Luft und schlug in einer Lagerhalle neben einem Wohnhaus ein. Häus...


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