Velten Schäfer 10.09.2014 / Politik

Zelte, Container, Schulsporthallen

Überfüllte Notunterkünfte und gehäufte Krankheitsfälle: Flüchtlinge in Deutschland haben es momentan schwer

Nordrhein-Westfalen nimmt aktuell keine Flüchtlinge auf, weil sich in überfüllten Unterkünften die Masern verbreiten. Kommunen hoffen auf Landeshilfen - doch die Länder zeigen auf den Bund.

Immerhin: Die Hauptstadt hat wieder eine Anlaufstelle für Flüchtlinge. Die Stelle beim »Landesamt für Gesundheit und Soziales« ist seit Montag wieder offen. Vergangenen Mittwoch hatte der Senat die Behörde wegen Überlastung schließen lassen. Währenddessen kümmerte man sich um neue Unterbringungsplätze, gefunden wurden diese nun auch in einer Turnhalle und einer leer stehenden Schule. Container sollen aufgestellt werden. Zudem hat sich eine Kirchengemeinde bereit erklärt, Flüchtlinge vorübergehend für ein paar Wochen aufzunehmen.

Ohne private Philanthropie würden in der Hauptstadt wohl in Größenordnungen Flüchtlinge auf der Straße leben. So waren etliche Afrikaner aus jener Gruppe, die im Juni aus einer besetzten früheren Schule in Kreuzberg geräumt worden waren, anschließend privat untergekommen - teils bei Anwohnern, die sich mit im Treppenhaus schlafenden Menschen konfrontiert sahen; eine größere Gruppe lagerte etliche Woche...

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