Rohre, Ruinen

»Farben des Verfalls«

  • Von Ralph Grüneberger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ich komme da nicht vorbei. Da muss ich stehenbleiben. Wird der Abriss eines Hauses nur zum Teil vollzogen oder tritt ein Schaden zutage, aufgrund eines Einsturzes oder einer Explosion, weckt das Voyeuristisches in mir. Es ist, als schaute ich auf eine Theaterkulisse. Mein Blick kommt über die Schwelle, die Konturen bisheriger Wohnräume werden offenbar. Ich bin plötzlich mittendrin, betrachte vom Straßenrand aus die Tapetenmuster und Wandanstriche. Dort, wo bisher Schränke standen und Bilder hingen, haben die Rahmen und Korpusse helle Flecken hinterlassen. Stellen, die meine Phantasie anregen. Wie waren die Bewohner eingerichtet, was stand oder hing an ihren Wänden: verschnörkelte Vitrinen, glatte Schrankwände, Kunstdrucke und Familienfotos?

Dergleichen lässt mich der Dresdner Burkhard Schade mit seinen Fotos von aufgelassener Industriearchitektur erleben. Doch begegne ich hier nicht dem Zu...

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