Bundesregierung will IS-Terroristen beim Ausstieg helfen

Justizminister Maas: Kämpfern » Weg zurück in die Realität« ermöglichen / Justiz stößt bei Verfahren an Belastungsgrenze

Lepizig. Deutsche Kämpfer der radikalsunnitischen Miliz »Islamischer Staat« (IS), die sich vom Terror abwenden, sollen Hilfen beim Ausstieg bekommen. Man werde sich darüber unterhalten müssen, wie sie »den Weg zurück in die Realität finden können«, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) der »Leipziger Volkszeitung« (Montagsausgabe). Unterdessen bringt die wachsende Zahl an Ermittlungsverfahren gegen IS-Aktivisten die deutsche Justiz in Bedrängnis.

Die Zahl der aus Deutschland stammenden IS-Terroristen wird auf rund 400 geschätzt. Sie sind überwiegend männlich, jung und wenig gebildet. Viele von ihnen stünden gegenwärtig vor der Rückkehr in die Bundesrepublik, heißt es in der »Leipziger Volkszeitung«. Maas machte keine genaueren Angaben zu möglichen Hilfsprogrammen. »Wir haben es mit einem ganz neuen Phänomen zu tun...

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