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Hoffnung für das Generalshotel

Schlamassel um den BER könnte einstigen DDR-Regierungsterminal vor dem Abriss retten

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

2011 war die Landesdenkmalbehörde eingeknickt - das prächtige, von den Sowjets erbaute Abfertigungsgebäude in Schönefeld sollte dem Regierungsflugplatz weichen. Nun könnte es anders kommen.

Marmorwände, Kronleuchter, Abfertigungstresen, Gepäckwaage – die Empfangshalle des Generalshotels heute

Es dürfte eine verwirrende Erfahrung für Flughafenchef Hartmut Mehdorn sein, dass ihn ausgerechnet das endlose Hin und Her beim Pannen-Airport BER einmal zum Hoffnungsträger machen würde. In der vergangene Woche haben sich Vertreter der »Fritz Kühn Gesellschaft e.V.« und des Berliner Stadtbezirks Treptow-Köpenick in einem offenen Brief an Mehdorn gewandt, um ihn für ihren Kampf um die Erhaltung des historischen, öffentlich kaum bekannten Generalshotels auf dem alten Flughafen Schönefeld zu gewinnen.

Das für die sowjetische Besatzungsmacht 1947-1949 zur Abfertigung ihres militärischen Luftverkehrs errichtete und bis heute weitgehend original erhaltene Repräsentationsgebäude wurde als einzigartiges Zeitzeugnis unter Denkmalschutz gestellt. Das nach der Übergabe des Flughafens Schönefeld an die DDR von Anfang der 1960er-Jahre an bis 1990 als Protokollabfertigungsgebäude des Sonderteils A für Gäste von Staat, Partei und Regierung ...


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