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Frankreich startet im Kampf gegen IS-Miliz Aufklärungsflüge in Irak

Verteidigungsminister Le Drian: Flüge mit Regierungen in Irak und den Emiraten abgestimmt

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Zur Bekämpfung des IS hat sich eine internationale Koalition gebildet. Am Montag findet eine Konferenz in Paris statt, bei der konkrete Beschlüsse über den Beitrag der einzelnen Staaten fallen sollen.

Al-Dhafra. Im internationalen Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) startet die französische Luftwaffe am Montag erste Aufklärungsflüge im Irak. Sie sollten ab dem Morgen beginnen, teilte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian bei einem Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit, wo französische Kampf- und Überwachungsflugzeuge stationiert sind. Die Flüge seien mit den Regierungen im Irak und in den Emiraten abgestimmt.

Der IS hatte in den vergangenen Monaten große Teile des Nordiraks und des benachbarten Syriens unter seine Kontrolle gebracht. Seit Anfang August fliegen die USA Luftangriffe. Zur Bekämpfung der Dschihadisten bildete sich eine internationale Koalition, zu der auch Deutschland gehört. Die Bundesrepublik liefert bereits militärische Ausrüstung an die gegen den IS kämpfenden Kurden im Nordirak und plant auch Waffenlieferungen.

Zu dem Konflikt findet am Montag in Paris eine internationale Konferenz statt. Zum Auftakt will Frankreichs Präsident François Hollande, der am Freitag im Irak war, eine Rede halten. Erwartet werden unter anderen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und der irakische Präsident Fuad Masum.

Bei der Konferenz mit Vertretern von 15 bis 20 Staaten und Organisationen sollen konkrete Beschlüsse zum jeweiligen Beitrag der Länder im Kampf gegen IS fallen. Möglicherweise werden aber nicht alle Entscheidungen bekannt gegeben. Frankreich erwägt - anders als Deutschland - auch eine Beteiligung an den Luftangriffen. AFP/nd

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