Rettet die Bühnen!

Eine Antwort auf Christian Barons Abrechnung mit dem Theaterbetrieb

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Kunst lebt bekanntlich von den Fehlern der Welt, wie bei Peter Hacks zu lesen ist. Und wir, die wir über das Theater schreiben, die Kritiker, leben gewiss auch von den Fehlern des Theaters. Manchmal macht das Verreißen Spaß, aber es ist eine Versuchung, die Dinge schlecht zu reden, der man öfter widerstehen als ihr nachgeben sollte.

Wer aber statt vom lebendigen Eindruck (der auch ein lebendiger Ärger sein kann) von einem abstrakten Prinzip aus urteilt, hat an Aufklärung über strukturelle und inhaltliche Mängel des Theaters wenig beizutragen. Ein solches Urteil, wie es für mich auch in Christian Barons Text »Endlich wieder kritisches Theater!« (nd vom 10.9.2014) laut wird, scheint sich aus reiner Ideologie zu speisen. Bei einem jungen Journalisten bestürzt mich das besonders: Es klingt so uralt.

Manchmal muss man nicht die Welt, auch nicht das Theater ändern - oder doch, aber dann sollte man mit sich selbst beginnen, was...

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