Werbung

Deutsche Soldaten auf dem Weg in den Nordirak

Start verzögerte sich um mehrere Stunden - die Transportmaschine war defekt

Deutsche Waffen sollen in den kommenden Tagen in das nächste Kriegsgebiet geliefert werden - sechs Fallschirmjäger als Ausbilder und ein Sanitäter starteten bereits heute. Wegen eines Defekts jedoch mit Verspätung.

Hohn. Mit mehrstündiger Verzögerung sind die ersten Soldaten der Bundeswehr am Freitag in den Nordirak abgeflogen. Wegen eines Defektes an der Transportmaschine hatten die Soldaten die Transall auf dem Rollfeld des Nato-Flugplatzes Hohn in Schleswig-Holstein direkt vor dem Start wieder verlassen müssen. Eine Ersatzmaschine bringt die sechs Fallschirmjäger aus dem Saarland und einen Sanitäter jetzt in den Nordirak. Auf dem Weg in die Kurden-Hauptstadt Erbil, wo das Flugzeug in der Nacht zum Samstag landen sollte, war ein Zwischenstopp in Burgas in Bulgarien geplant.

Die Soldaten sollen Kämpfern der kurdischen Peschmerga-Armee erklären, wie deutsche Pistolen, Maschinengewehre oder Panzerfäuste funktionieren. Die erste Lieferung deutscher Waffen ist in den nächsten Tagen geplant. Die Peschmerga sollen unter anderem 500 Panzerabwehrraketen »Milan«, 16 000 Gewehre und Munition für den Kampf gegen die Milizen des Islamischen Staats (IS) erhalten. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung