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Pilotprojekt in Afrika lässt auf Tollwut-Ende hoffen

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Während in Europa und Nordamerika kaum noch ein Mensch an Tollwut stirbt, fordert die Virusinfektion weltweit fast 70 000 Todesopfer jährlich, die meisten davon in Asien und Afrika. Dabei lässt sich die Krankheit durch Massenimpfungen von Hunden zurückdrängen, wie ein Pilotprojekt in Tansania zeigt. Im Fachjournal »Science« (Bd. 345, S. 1562) schreibt eine Gruppe von Medizinern um Felix Lancaster von der Washington State University in Pullman, dass eine weltweite Massenimpfung potenzieller Tollwutüberträger nicht nur viele Menschenleben bewahren würde. Die mögliche Ausrottung der Tollwut wäre auch wirtschaftlich sinnvoll. sts Foto: dpa/Doreen Fiedler

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